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Erhöhter Beratungsbedarf!

Was ihre Behandlung kostet, interessierte viele Kassenpatienten bisher nur wenig, denn es gab kaum Anreize zum Sparen. Das wird sich jetzt voraussichtlich ändern: Denn sparsame Patienten können nun bei den Verordnungen mitreden, um in der Apotheke keine Zuzahlung leisten zu müssen.

Seit Juli können Versicherte bei Medikamenten sparen. Sie müssen in der Apotheke nicht mehr zuzahlen, wenn ihr Arzt ihnen ein Arzneimittel verordnet, das mindestens 30 Prozent weniger kostet als der von den Krankenkassen bezahlte Festbetrag. Mit dieser Regelung im Rahmen des sogenannten Arzneimittelversorgungswirtschaftlichkeitsgesetzes (AVWG) will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt einen Anreiz für Versicherte schaffen, sich auch mit einem preisgünstigen Medikament zufrieden zu geben. Diese neue Regelung hat einen Preiskampf zwischen den Pharma-Herstellern eingeleitet. Sandoz/Hexal, Ratiopharm, Betapharm oder Stada haben neben weiteren Anbietern ihre Preise abgesenkt.

Für den Arzt ist die Situation gänzlich neu. Er wird nun erleben, dass seine Patienten nicht mehr stumm das Rezept entgegennehmen, sondern nachfragen, ob es nicht auch billiger geht. Diese Regelung betrifft jedoch nicht alle Arzneimittel. Zuzahlungsfrei sind seit 1. Juli 79 Wirkstoffgruppen mit mehr als 2100 Medikamenten. Um welche Arzneimittel es sich genau handelt, weiß ebenfalls Ihr Apotheker. Aber auch im Internet kann der Patient unter www.aponet.de die komplette Liste aller von der Zuzahlung befreiten Medikamente – die alle zwei Wochen aktualisiert wird – einsehen. Entscheidend allerdings ist in jedem Fall noch immer, was der Arzt verordnet. Er kann – wenn die Diagnose es zulässt – gleich ein Medikament verordnen, das von der Zuzahlung befreit ist. Oder er gestattet es dem Apotheker durch einen Vermerk auf dem Rezept, auch ein günstigeres Arzneimittel abzugeben, welches zwar qualitativ gleichwertig aber eben zuzahlungsfrei ist.

Gerne beantwortet Ihnen Ihr Apotheker Fragen zur Zuzahlung für Ihre Medikamente. Allerdings wird sich die Liste der zuzahlungsfreien Medikamente laufend ändern.

Ihre Apothekerin Alexandra Köhler

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