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Das schützt Baby vor Allergien!

Fast ein Drittel aller Kinder leidet heutzutage an einer allergischen Erkrankung. Häufig wird sie von den Eltern vererbt: Für Babys, deren Vater und Mutter eine Allergie haben, steigt das Allergierisiko um 50 bis 60 Prozent, bei gleicher Allergieform sogar um bis zu 80 Prozent. Früher wurde den Müttern in derartigen Fällen geraten, während der Schwangerschaft und der Stillzeit allergieauslösende Nahrungsmittel zu meiden. Heute ist man davon abgerückt und empfiehlt stattdessen, sich nährstoff- und abwechslungsreich zu ernähren. Viel wichtiger für die Allergievorbeugung ist es für werdende Mütter hingegen, auf das Rauchen zu verzichten.

Den besten Schutz vor Allergien erhält das Baby aber durch die Muttermilch. Deshalb sollte es mindestens vier Monate voll gestillt werden – besser sind sechs Monate. In dieser Phase sollten weder Tees noch Säfte oder Babynahrung verabreicht werden. Wichtig ist es, auch betreuende Personen zu informieren, dass schon ein kleines Stückchen Brötchen oder Keks eine Allergie fördern kann.

Selbst wenn das Baby gestillt wird, kommt es mit niedrig dosierten Fremdeiweißen in Kontakt, denn in der Muttermilch finden sich Bruchstücke der Nahrung, die die Mutter aufgenommen hat. Durch die jedoch geringe Dosis lernt das Immunsystem des Babys, dass diese Stoffe harmlos sind. Deshalb sollen Stillende allergieauslösende Nahrungsmittel wie Fisch oder Kuhmilch nicht meiden. Allerdings kann es auch hier in seltenen Fällen bei sehr sensiblen Kindern zu einer Allergie kommen.

Alternativ zum Stillen können sogenannte H.A. Säuglings-Milchnahrungen gefüttert werden, die wenige allergieauslösende Eiweiße enthalten. Dies sollte in jedem Fall mit dem Kinderarzt abgeklärt werden. Ungeeignet sind hingegen Soja- Ziegen-, Stuten- oder Schafsmilch.

Wenn nach dem 4. bzw. 6. Monat die Beikost eingeführt wird, ersetzt die Mutter nach und nach eine Milchmahlzeit durch Brei. Damit der junge Darm sich an die ungewohnte Kost gewöhnen kann, sollte man pro Woche stets nur ein neues Lebensmittel einführen. Glutenhaltiges Getreide sollte nicht zu früh aber auch nicht zu spät zugefüttert werden – frühestens nach dem 4. Monat und spätestens im 7. Monat. Viele Experten rücken auch von der Empfehlung ab, Fisch, Eier und Nüsse erst nach dem zweiten oder dritten Lebensjahr einzuführen. Da Fisch wichtige Omega-3-Fettsäuren liefert, lautet der Rat häufig, ihn bereits im zweiten Lebensjahr mit auf den Speiseplan zu setzen.

Ihre Apothekerin Alexandra Köhler

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