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Sonnenlicht und Medikamente – gefährliche Kombination

Für bestimmte Patienten kann der Sommer eine unliebsame Überraschung bringen: Manche Medikamente und sogar einige Inhaltsstoffe von Sonnenschutzmitteln können phototoxische oder photoallergische Reaktionen an der Haut verursachen.

Für eine phototoxische Reaktion ist meist der UV-A-Anteil aus dem Sonnenlicht verantwortlich. Der Wirkstoff, der die Reaktion auslöst, muss sich in der Haut befinden und in der Lage sein, bestimmte Anteile aus dem Sonnenlicht aufzunehmen. Dabei entstehen als Nebenprodukt reaktive Verbindungen, die Zellschäden verursachen können. Die sichtbaren Folgen zeigen sich an der Hautoberfläche in Form von Quaddeln, Bläschen, Juckreiz und verstärktem Sonnenbrand.

Deutlich seltener tritt die Photoallergie auf. Das Erscheinungsbild auf der Haut ist allerdings das Gleiche, allerdings liegt ein anderer Wirkmechanismus zu Grunde. Im Unterschied zur Phototoxizität, die bereits sofort nach einem Erstkontakt mit Sonnenlicht und zumeist nach innerlicher Anwendung des Stoffes stattfindet, setzt die Reaktion bei einer Photoallergie meist erst verzögert ein und eher bei lokaler Anwendung, zum Beispiel bei Cremes. Da es schwierig ist die beiden Vorgänge exakt voneinander zu trennen, spricht man allgemein von einer „Photosensitivität“.

Es gibt einige Arzneistoffe, nach deren Anwendung photosensitive Reaktionen häufig auftreten. So kann es bei Amiodaron, einem Mittel gegen Herzrhythmusstörungen bei bis zu 40 Prozent der Patienten zu einem verstärkten Sonnenbrand kommen. Viele Fälle werden auch nach Einnahme des Wasserausscheidenden Mittels Hydrochlorothiazid (HCT) gemeldet, was deutlich häufiger verordnet wird. Neben den bereits oben genannten Reaktionen kann es zu einer stark juckenden Hauterkrankung nach dem Sonnenbad kommen, der sogenannten „Knötchenflechte“.

Weitere wichtige Vertreter für Wirkstoffe mit möglichen phototoxischen Reaktionen sind Schmerzmittel wie Ibuprofen, Naproxen oder Diclofenac und einige Antibiotika sowie Antipsychotika. Zur Linderung der Beschwerden stehen antiallergische oder kortisonhaltige Mittel zur Verfügung. Wenn man einer photosensitiven Reaktion vorbeugen will, sollte man extremes UV-Licht meiden. Ein geeigneter Lichtschutz mit einem ausreichend hohem UV-A-Filter und UV-undurchlässige Kleidung können die Haut ebenfalls schützen. Bei photoallergischen Reaktionen auf UV-Filter in Sonnencremes muss auf ein anderes Produkt umgestellt werden. Ihre Apotheke vor Ort berät Sie gerne über den passenden Sonnenschutz und informiert Sie darüber, ob ihr Medikament zu Problemen beim Sonnenbad führen kann.

Ihre Apothekerin Alexandra Köhler

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