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Cannabis als Medizin

Lange war es großes Thema in allen Medien und jetzt ist es soweit: Schwerkranke Menschen können seit März diesen Jahres Cannabis per Rezept als Medizin erhalten. Die Kosten dafür übernimmt nach vorheriger Genehmigung die gesetzliche Krankenversicherung.

Allerdings bekommt nicht jeder Patient eine Verordnung von Cannabis-Produkten. Die Regelungen beschränken sich laut Gesetz auf „eng begrenzte Ausnahmefälle“, dazu zählen Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen und ohne Therapiealternativen.

Cannabis wird in der Medizin bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt, so unter anderem zur Behandlung von chronischen Schmerzen, Nervenschmerzen, bei grünem Star (Glaukom) zur Reduzierung des Augeninnendrucks, bei ADHS und dem Tourettesyndrom. Angewandt wird die Pflanze und deren Inhaltsstoffe auch gegen Übelkeit und zur Appetitsteigerung bei Krebs- und Aidspatienten, bei Rheuma sowie bei spastischen Schmerzen bei Multipler Sklerose.

Man verwendet hierbei die Extrakte der Pflanze, die Blüten selbst oder die reinen Inhaltsstoffe Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Ihnen wird unter anderem eine schmerzlindernde, entzündungshemmende, appetitanregende und krampflösende Wirkung zugesprochen.

Aber nicht immer ist der medizinische Nutzen eindeutig belegt. So gibt es zwar viele positive Beobachtungen, allerdings noch viel zu wenige aussagekräftige Studien. Aus diesem Grund will die Regierung weiter daran forschen lassen.

Das neue Gesetz ermöglicht, dass die erworbenen Cannabisblüten und –Extrakte geprüft und auf ihre Qualität kontrolliert werden können. Außerdem soll auch in Deutschland Cannabis zu medizinischen Zwecken angebaut werden. Bisher werden die Pflanzen noch aus Holland oder Kanada bezogen. Der Eigenanbau bleibt weiterhin verboten.

So ganz neu ist die Versorgung mit Cannabishaltigen Medikamenten allerdings nicht. Kapseln oder Tropfen mit Dronabinol – einem chemisch hergestellten Inhaltsstoff von Cannabis - konnten schon zuvor in der Apotheke für einzelne Kunden individuell hergestellt werden. Es gibt auch fertige Medikamente die solche halbsynthetischen Cannabisstoffe enthalten.

Ihre Apotheke vor Ort ist für Sie der Ansprechpartner, wenn Sie Fragen zu oder ein Rezept für ein Cannabis-Produkt haben. Wir beraten Sie gerne!

Ihre Apothekerin Alexandra Köhler

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