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„Hicks“ – wer denkt denn da an mich?

Schluckauf ist lästig, aber zumeist harmlos. Allerdings sind mit ihm manch abergläubische Erklärungsversuche verbunden, etwa auch die, dass eine nicht anwesende Person an einen denkt. Als Ursache gilt eine Reizung zweier Nerven: Nervus phrenicus und Nervus vagus. Scharfe Gewürze, Alkohol, hastiges Essen oder kohlensäurehaltige Getränke können einen Schluckauf auslösen. Außerdem spielen häufig psychische Faktoren wie Lachen, Angst oder Aufregung eine Rolle.

Durch die Nervenreizung kommt es zu einer rhythmischen Verkrampfung des Zwerchfells. Dabei dehnt sich die Lunge aus und saugt Luft an. Das typische „Hicksgeräusch“ entsteht, wenn die ausgeatmete Luft gegen die geschlossene Stimmritze prallt. Probleme kann der Schluckauf bei Frühgeborenen verursachen, nach einem akuten Herzinfarkt oder während einer Operation. Im Mutterleib dagegen scheint er sinnvoll zu sein: Bereits ab der achten Schwangerschaftswoche hicksen Föten und trainieren so die Bauchatmung und den Saugreflex. Die geschlossene Stimmritze sorgt dafür, dass sie kein Fruchtwasser schlucken. Neugeborene hicksen 3000-mal häufiger als Erwachsene. Die Frequenz, wie schnell ein Hickser auf den anderen folgt, ist individuell verschieden – bis zu 60 Hickser pro Minute sind möglich.

Chronischer Schluckauf ist dagegen selten. Dann leiden die Betroffenen aber extrem unter körperlichen Einschränkungen, Schlafproblemen und der psychischen Belastung. Auch die Nahrungsaufnahme wird durch den Schluckauf massiv erschwert, sodass Mangelerscheinungen auftreten können. Die Ursachen für chronischen Schluckauf liegen meist im zentralen Nervensystem als Folge von Stoffwechselerkrankungen oder neurologischen Störungen. Auch eine Störung des Magen-Darm-Traktes wie ständiges Sodbrennen oder Durchfall können Schluckauf auslösen. Zur Therapie stehen viele nicht-medikamentöse Methoden zur Auswahl. Sie basieren alle auf einer Unterbrechung des Reflexbogens.

Die Ratschläge reichen von Luftanhalten, Erschrecken, Trinken von Eiswasser, Lutschen von Zuckerwürfeln bis zum Kühlen und Massieren des Oberbauchs, um die gereizten Nerven zu beruhigen. Bringt das alles keine Linderung, kann der Arzt Medikamente verordnen, die die verschiedenen Ursachen bekämpfen sollen. Auch alternative Therapien wie Akupunktur, Hypnose oder Psychotherapie können erfolgreich sein. Ihre Apotheke vor Ort unterstützt Sie gerne bei der Behandlung und Vermeidung des Schluckaufs.

Ihre Apothekerin Alexandra Köhler

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